Stadt-, Raum, Architektur, Bewegung, urbane Strukturen - Raumtransformationen

Die Fotografien von Alexandra Schraepler zeigen Ausschnitte aus städtischen und räumlichen Kontexten. Hierbei liegt der Fokus neue Bildwelten zu schaffen.

Aktuell verarbeitet Alexandra Schraepler in ihrer Reihe "China-Transformationen" Bildmaterial von den aktuellen urbanen Umwälzungsprozessen in China oder Ausschnitte amerikanischer Freizeitparks. Als Arbeitsgrundlage verwendet die Künstlerin fotografische Reproduktionen aus Architektur- und Raumkontexten. Die Fotografien setzen sich zum Teil aus unterschiedlichen Bildelementen zusammen: So ergänzen sich Architektur- oder Modellaufnahmen mit Realitätsausschnitten. Mittels analoger Verfremdungen sowie Bildüberlagerungen in Form von Spiegelungen wird der ursprüngliche Bildraum beim Fotografieren verunklärt. Architekturfragmente und Raumrelikte verschwimmen dabei, geraten in Bewegung, werden partiell geradezu aufgelöst. Wirklichkeit und Unwirklichkeit verschmelzen miteinander und sind kaum mehr zu trennen. Diese synthetischen Bildwelten kommen in ihrer Ästhetik einer malerischen Bildsprache nahe.

Dem Betrachter eröffnen sich neue Erfahrungsebenen durch die Irritation der herkömmlichen Raumwahrnehmung und die Sensibilisierung für Zwischenräume im urbanen Kontext.